Befeuchtungstechnologien

 

  • Isotherme Luftbefeuchtung / Dampfluftbefeuchtung
  • Dampferzeugung und -verteilung
  • Adiabatische Luftbefeuchtung
  • Zerstäuber
  • Verdunster
  • Hybrid-Luftbefeuchter
  • Isotherme Luftbefeuchtung / Dampfluftbefeuchtung

    Wenn es um Hygiene und Genauigkeit geht, sind Dampfluftbefeuchter oft erste Wahl. Sie lassen sich ohne grossen Aufwand installieren, erzeugen Dampf durch das Erhitzen von Wasser und geben ihn über eine Dampf-Lanze oder über ein Dampfverteilsystem direkt an den Raum oder in eine Lüftungsanlage ab.


    Das Erhitzen des Wassers tötet Keime ab – der Dampf ist steril. Wenn die Kondensatableiter korrekt montiert werden, haben Keime, Pilze und Krankheitserreger keine Chance.


    Dampfluftbefeuchter werden sowohl im Behaglichkeitsbereich als auch in Prozessapplikationen der Industrie eingesetzt. Hier leisten sie einen Beitrag zur optimalen konstanten Produktqualität.

     

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    Dampferzeugung und -verteilung

    Elektrodendampfluftbefeuchter

    Wenn Strom durch die Metallelektroden im Wasser fliesst, entsteht durch den elektrischen Widerstand des Wassers Wärme. Diese heizt das Wasser auf und verdampft es.


    Widerstandsdampfluftbefeuchter

    Die Widerstandsheizung wirkt wie ein Tauchsieder und ist unabhängig von der elektrischen Leitfähigkeit des Wassers. Mit Widerstandsdampfluftbefeuchtern lässt sich die Dampfleistung prozentgenau regeln.


    Gasbetriebene Dampfluftbefeuchter

    Anstelle von elektrischer Energie wird Erdgas zur Dampfproduktion eingesetzt. Die heissen Verbrennungsgase strömen durch einen Wärmetauscher, der das umgebende Wasser zum Verdampfen bringt. Durch die vergleichsweise günstige Energie eignen sich diese Geräte gut für grössere Dampfleistungen.


    Druckdampf-Befeuchter

    Druckdampf-Befeuchter entnehmen den Druckdampf einem externen Netz und verteilen ihn durch geeignet angeordnete Ventile im Lüftungskanal. Sie stellen grosse Befeuchtungsleistung zur Verfügung und lassen sich exakt regeln.

     

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    Adiabatische Luftbefeuchtung

    Um Luft auf adiabatische Weise zu befeuchten, wird Wasser zerstäubt oder verdunstet, oder man kombiniert beide Verfahren (hybrid).

     

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    Zerstäuber

    Mechanische Zerstäuber oder Zweistoffdüsen-Befeuchter produzieren Aerosole, d.h. in der Luft schwebende mikroskopisch kleine Wassertröpfchen. Die Geräte dienen u. a. der Direktraum-Befeuchtung in Druckereien, Kühlräumen, Produktionsbetrieben und Lagerhallen.


    Hochdruck-Luftbefeuchter werden in Lüftungsgeräte oder -kanäle integriert. Eine Hochdruckpumpe zerstäubt das hygienisch einwandfreie Befeuchtungswasser bei Drücken von bis zu 100 bar in Aerosole. Diese Systeme können bei Gebäuden mit grosser Wärmeentwicklung zusätzlich helfen, die Abluft abzukühlen.

     

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    Verdunster

    Oberflächen-Verdunster werden in Lüftungsgeräte und -kanäle eingebaut. Sie führen das Wasser mit Hilfe einer kleinen Förderpumpe über grossflächige Verdunstermatten. Die zu befeuchtende Luft wird über diese Matten geleitet und kann dabei auf bis zu 95% r. F. befeuchtet werden. Oberflächen-Verdunster sind relativ flach und lassen sich daher gut in Verbundsystemen mit Wärmerückgewinnung einsetzen. Vielfach nutzt man den adiabatischen Kühleffekt aus, um die Abluft zu kühlen. Zeitgemässe Oberflächen-Verdunster verfügen über Konzepte, die eine hygienische Luftbefeuchtung zulassen.


    Komfort-Verdunster werden direkt im zu befeuchtenden Raum aufgestellt. Sie funktionieren nach dem Kaltverdunstungsprinzip. Dabei trifft die trockene Luft auf die mit Wasser gesättigte Verdunstungsmatte und nimmt die Feuchtigkeit auf. Spezielle Filtersysteme sorgen dafür, dass die befeuchtete Luft praktisch bakterienfrei an die Raumluft abgegeben wird. So wird die Luft bei minimalem Energiebedarf nicht nur befeuchtet, sondern auch gereinigt. Komfort-Verdunster werden in Wohnräumen und Büros ebenso eingesetzt wie in Galerien, Museen, begehbaren Humidoren sowie in Kirchen und Kapellen, wo sie zumeist die wertvollen Orgeln schützen.

     

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    Hybrid-Luftbefeuchter

    Hybrid-Luftbefeuchter kombinieren die Technologien Zerstäuben und Verdunsten auf effiziente Weise: Niederdruck-Molekularzerstäubungsdrüsen erzeugen Aerosole, die im Luftstrom anfangen zu verdunsten. Diese Luft wird durch speziell angeordnete Nachverdunsterelemente – z.B. Keramikplatten – geführt, die einen laminaren Luftstrom ermöglichen und die noch vorhandenen Wassertröpfchen auffangen und endgültig verdunsten. Hybrid-Luftbefeuchter nutzen das Befeuchtungswasser optimal aus und überzeugen durch grosse Hygienesicherheit.

     

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