Geruch und Schadstoffgehalt

 

  • Saubere Luft – gesundes Raumklima
  • Pollenkalender
  • Saubere Luft – gesundes Raumklima

    Der Mensch verbringt je nach Tätigkeit bis zu zwei Drittel seiner Lebenszeit in Innenräumen. Die Qualität der Raumluft spielt also eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Staub, Zigarettenrauch, Bakterien, Gerüche – all dies beeinträchtigt die Qualität der Luft entscheidend. Dann bringt nur grosszügiges Lüften Abhilfe.


    Die Luft in den Räumen

    Der Luftqualität in Innenräumen wird heute leider viel zu wenig Beachtung geschenkt. Dabei trägt sie massgeblich zur Steigerung des körperlichen und geistigen Leistungsvermögens sowie zu einem behaglichen Wohnraumklima bei. Saubere Luft enthält 78 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff, 0,03 % Kohlendioxid und 0,93 % Edelgase.

    Diese Zusammensetzung ändert sich, sobald Menschen, Pflanzen oder Gegenstände in einem Raum sind. So geben Menschen Feuchtigkeit und Kohlendioxid an die Innenluft ab. Der Sauerstoffgehalt nimmt ab, da er durch die Atmung verbraucht wird. Lüften hat also auf viele Dinge Einfluss, die ein gesundes Klima ausmachen!


    Kohlendioxid

    Bereits vor 130 Jahren hatte der deutsche Forscher Max Pettenkofer den Kohlendioxid-Gehalt der Luft als Maßstab für die Qualität der Raumluft erkannt. Für das Befinden des Menschen ist der CO2-Gehalt der Luft also von grosser Bedeutung. Tag für Tag atmet jeder Mensch rund 24 Kilogramm oder umgerechnet 20.000 Liter Luft ein und aus. Steigt die Konzentration von Kohlendioxid in einem Zimmer an, werden wir müde und unsere Konzentration leidet. Steigt der Kohlendioxidgehalt noch weiter an kommt es zu Sehstörungen, Schwindel, zentralnervöse Funktionsstörungen, Kopfschmerzen und im schlimmsten Fall zum Tod durch inneres Ersticken.


    Lüften - Mehrmals am Tage die Fenster auf!

    Richtig gut ist es, vier mal täglich die «schlechte» Luft gegen «gute» auszutauschen. Optimal wäre es, die Raumluft sogar alle zwei Stunden komplett auszutauschen.


    Morgens nach dem Aufstehen ist eine gute Lüftung des Zimmers wichtig, da der Mensch in der Nacht viel Feuchtigkeit verliert. Mittags und abends sollte ebenfalls gelüftet werden, um den Kohlendioxidgehalt der Luft zu senken. Für einen guten und gesunden Schlaf empfiehlt es sich, auch noch kurz vor dem Zubettgehen zu lüften.


    Tipps
    • Lüften Sie regelmässig und mehrmals täglich, am besten für 3 Minuten eine Querlüftung machen. Dabei entsteht Durchzug, der sogar die verbrauchte Luft in Nischen und Ecken erneuert. Zudem reicht dann schon eine kurze Zeit, die Luft komplett auszutauschen.
    • Kurzfristiges Öffnen der Fenster (Stosslüftung, etwa 4 - 10 Minuten) stellt eine weitere effektive Massnahme dar, um verbrauchte Luft zu erneuern. Dieses Durchlüften ist übrigens viel ergiebiger, als ein Fenster den ganzen Tag in Kippstellung offen zu lassen. Neben dem Energieverlust kann es durch Kondensation feuchter Innenluft zu Schimmelbildung kommen.
    • Um die Raumluftfeuchte während der kalten Jahreszeit zu erhöhen können Luftbefeuchter eingesetzt werden.



     

    top

    Pollenkalender

     

    top

    Druckversion

    Ausschreibung drucken

    WEITERE LINKS

    Schweizerischen Interessengemeinschaft für Baubiologie SIB Baubio >>

     

    top