Ende Heizsaison

 

 

Checkliste: Ende der Heiz-Saison

Solange die Heizungsanlage einwandfrei funktioniert ist sie Nebensache. Fällt sie einmal aus, steht sie plötzlich im Mittelpunkt der Diskussionen. Nun beginnt die Suche nach dem kompetenten Fachmann, der die Heizung wieder in Schwung bringt. Aber auch die sommerliche Heizungspause will gut geplant sein!

Grundsätzlich gilt:

Heizung abschalten sobald es genügend warm ist. Also Wetterbericht verfolgen und bei der ersten längeren Wärmeperiode abschalten. Bei einem erneuten Kälteeinbruch ist die Heizung ebenso schnell wieder eingeschaltet. Moderne Anlagen mit witterungsgeführtem Ganzjahres-Regler schalten die Heizung selbstständig ein und aus. Fragen Sie Ihren Servicetechniker beim nächsten Servicebesuch!

Als weitere Punkte sind bei der sommerlichen Stilllegung der Heizungs-Anlage zu beachten:


  1. Umwälzpumpe (alle Systeme)
    Die Umwälzpumpe für die Raumheizung ist während der Sommermonate ebenfalls auszuschalten. Bei älteren Anlagen muss dies manuell über den Ein/Aus Schalter erfolgen, moderne Anlagen tun dies in der Regel automatisch.

  2. Brenner-Service (Öl und Gas)

    In den «Frühjahrs-Putz» sollte auch der Heizungskeller mit einbezogen werden. Die Folgen der kälteren Monate im Innern der Heizung sind allerdings durch den Fachmann zu beseitigen. Während des Heizbetriebes setzen sich am Brennerkopf Russpartikel ab. Mit der Zeit reduziert sich so die Leistung– gleichzeitig nimmt der Brennstoff-Verbrauch und der Schadstoff-Ausstoss zu. Als Folge davon steigen nicht nur die Betriebskosten Ihrer Heizung sondern die Lebens-Erwartung Ihrer Heizungsanlage wird verkürzt.

    Dieser jährliche Brenner-Service ist in den Service-Verträgen der meisten Anbieter eingeschlossen und der Eigentümer hat sich darüber keine Sorgen zu machen. Die regelmässige Wartung und Pflege der Anlage durch den Fachmann geschieht automatisch.
    Für Anlagen ohne Service-Vertrag bieten qualifizierte Service-Dienstleister eine sogenannte Einzel-Revision an. Diese Revision umfasst die gründliche Reinigung, die umfassende Kontrolle und das Optimieren der Einstellungen. Das bringt Ihnen ein gutes Gefühl der Sicherheit und garantiert bei Ihrem Brenner:
    - den optimalen Wirkungsgrad
    - ein minimaler Brennstoff-Verbrauch
    - und unter dem Strich - geringere Kosten.
  3. Brennstoff- und Stromverbrauch prüfen
    Kontrollieren Sie nach Ende der Heizsaison den Brennstoff-Verbrauch mit dem Vorjahres-Verbrauch. Zur systematischen Erfassung der Verbräuche erhalten Sie unsere Gratis-Software "Energie-Buchhaltung" (auf MS-Excel basierend). Schwankungen von +/- 10% sind normal und können infolge unterschiedlich kalter Winter entstehen. Ein sprunghafter Mehrverbrauch von mehr als 10% ist hingegen ein Indikator für ein vorhandenes Optimierungspotenzial – eine Überprüfung durch den Fachmann ist dann angezeigt.
  4. Heizöl bestellen
    Vergessen Sie nicht, das Heizöl rechtzeitig zu bestellen. Hier finden Sie den Brennstoff-Händler in Ihrer Nähe. Der nächste Winter kommt bestimmt!

 

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